EKT: Kleine Teile,
starke Wirkung
Das, was Volker Scheffels, Geschäftsführender
Gesellschafter der EKT GmbH & Co. KG in Bad Salzuflen,
in den Händen hält, ist vielen Menschen unbekannt –
auch wenn ein solches Teil Bestandteil fast jeder Küche
ist. „Die Komponenten, die wir hier für eine Spülmaschine
herstellen, werden meist im Inneren der Maschine
eingesetzt – und sind besonders wichtig für die
Funktionalität und Langlebigkeit der Maschinen“, so der
53-Jährige.
Der Hausgerätehersteller Miele
war vor der Übernahme ein
wichtiger Kunde für EKT – und
ist es bis heute.
Wenn man aber das große Ganze betrachtet, sich mit der sogenannten weißen Ware eingehend beschäftigt, dann wird schnell klar: EKT ist als Zulieferer weltweit bekannt. Hier werden die unterschiedlichsten Kunststoffspritzgießteile konzipiert und an den Standorten Bad Salzuflen und Litovel (Tschechien) produziert. Deren Einsatzgebiete sind sehr variabel. Mal fließt durch sie Wasser ab, mal wird durch deren Komponenten Luft eingesaugt, Besteck beim Spülen sortiert aufbewahrt, werden Kabel geschützt, Schmutzwasser gefiltert, Abläufe gesteuert – in der Küche, im Wohnzimmer, im Waschkeller.
„Ein klassischer Zulieferer, der aber nur das baut, was der Kunde ihm vorgibt, waren wir früher, sind wir heute aber nicht mehr“, sagt Volker Scheffels und meint damit vor allem den Wechsel, den das Unternehmen seit 2005 erfolgreich und mit großen Schritten vollzieht. Damals gehörte das Unternehmen in Bielefeld – gerade einmal knapp dreißig Mitarbeitende und 4,5 Millionen Euro Umsatz groß – zu einem großen Konzern, der Schlagseite erlitt und in die Insolvenz rutschte.
„So sind wir als kleiner Ableger eines Automobilzulieferers aus dem Oberbergischen entstanden und fortan eigenständig und erfolgreich unterwegs“, erinnert sich Volker Scheffels noch heute. Die Entscheidung, losgelöst vom Mutterkonzern weiterzumachen, wurde auch vom damaligen Hauptkunden unterstützend mitgetragen und so entstand, was kontinuierlich wuchs. „Uns war schnell klar, dass wir nicht nur Teile-, sondern Innovationslieferant sein wollten“, erzählt der Mann, der sich 2013 dann selbst am Unternehmen beteiligte und sich 2021 gemeinsam mit einem Partner komplett vom Investor lossagte.
Ein wichtiger Meilenstein bei alledem war die Internationalisierung 2016: „Unser Hauptkunde ging nach Tschechien, eröffnete dort ein Werk und sofort war klar: Da gehen wir mit.“ Doch diese Internationalisierung warf auch viele wirtschaftliche und steuerrechtliche Fragen auf. „Und da war es an der Zeit, sich einen Partner zu suchen, der in diesem Feld über jahrelange Erfahrung verfügt und dabei doch kein Riese, sondern ein Local Player ist, der uns auf Augenhöhe begegnet“, so Scheffels Vorgaben für die Suche.
Was später in Spülmaschinen eingebaut wird, entsteht hier in einem hochmodernen Maschinenpark.
Apropos Begegnung: Es war eher der Zufall, der EKT und HLB Stückmann bei dieser Suche zusammenführte. „Ich habe mich immer schon stark in der IHK engagiert und hier Dietmar Engel von HLB Stückmann kennen- und schätzengelernt.“Der Kontakt war geknüpft, erste Gespräche wurden geführt und „dann wussten wir, wusste ich: Hier sind wir genau richtig aufgehoben.“
Seitdem wirft das Team von HLB Stückmann nicht nur prüfende Blicke auf die Geschäfte in Deutschland, sondern dient auch als Sparringspartner für die Beurteilung der gesamten Geschäftsentwicklung und Internationalisierung. „Natürlich haben wir im Ausland auch heimische Berater – aber das Vier-Augen-Prinzip gibt uns auch in diesen Angelegenheiten eine größere Sicherheit“, so Scheffels.
Der schätzt vor allem die gedankliche Tiefe, die HLB Stückmann mitbringe. „Wir sind immer wieder gemeinsam in der Produktion unterwegs, schauen uns Prozesse und Innovationen an. So versteht uns unser Steuerberater und Wirtschaftsprüfer viel besser, weiß nicht nur über die Zahlen, sondern eben auch über uns als Unternehmen Bescheid.“ Die Zusammenarbeit hat sich so immer weiter intensiviert, „partnerschaftlich“ ist das Wort, das Volker Scheffels nutzt, wenn er all das charakterisieren möchte.
Zu besprechen, zu diskutieren und zu entscheiden gibt es da aktuell vieles. „Wir erleben gerade stürmische Zeiten, sind bis 2022 mit enormem Tempo gewachsen, ehe die Konjunktur plötzlich durch diverse externe Einflüsse eingebrochen ist“, erzählt der Geschäftsführende Gesellschafter und kann auch dabei und vor allem im Umgang mit dieser ungewohnten Situation auf HLB Stückmann setzen. „Ich habe Dietmar Engel von Anfang nicht nur als Berater, sondern als unternehmerisch denkenden Menschen wahrgenommen – und genau das hilft uns jetzt“, freut sich Volker Scheffels. Die Absatzzahlen haben sich stabilisiert, dennoch ruht der aufmerksame Blick auf der konjunkturellen Gesamtsituation, die weiterhin ungewiss ist.
Qualifizierte MitarbeiterInnen mit Leidenschaft für Kunststoff sind unverzichtbar.
EKT nutzt diese Phase, um die Vertriebsaktivitäten zu verstärken und die Fertigungstiefe entlang der Wertschöpfungskette zu erweitern. Der Schwerpunkt liegt dabei vor allem auf der Weiterveredelung, wie dem Lackieren und Bedrucken, Schweißen und der Montage von ganzen Kunststoffbaugruppen. So entstehen zum Beispiel komplexe Module, welche teils bis zur Endverpackung hochautomatisiert hergestellt, komplettiert, weiterveredelt und beim Kunden nur noch mit einem Handgriff in die Endgeräte integriert werden müssen. Auch innovative Produktgruppen für Staubsauger, Waschmaschinen, Trockner, Küchen- und Medizingeräte diverser Premiumhersteller entstehen hier und parallel in Tschechien.
Für die Zukunft sind die Unternehmensziele gesteckt, an denen immer als und im Team und nie als One-Man-Show gearbeitet wird, wie Volker Scheffels gerne betont. Dem gegenüber stehen stetig steigende Anforderungen bei Berichten und Bürokratie, belastende Energiekosten und wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen, „die schon sehr kräftezehrend sein können und sich zukünftig wohl eher verschlechtern als verbessern werden“, so der gelernte Werkzeugmechaniker und heutiger Unternehmenslenker. All das sei nur zu bewältigen, wenn die steuerliche Seite sehr gut abgedeckt und wirtschaftliche Fragen schnell beantwortet seien. „Und genau da fühlen wir uns bei HLB Stückmann perfekt aufgehoben.
Wir brauchen keinen Beratungsriesen, für den wir eine kleine Nummer sind, sondern einen Berater und Prüfer auf Augenhöhe, der auch dann mitgehen kann, wenn wir beim Thema Internationalisierung einen Schritt weiter gehen. Und genau den haben wir gefunden“, sagt Volker Scheffels und legt das Teil, das im Boden einer Spülmaschine seinen Dienst leisten wird, wieder aus der Hand. Es wird für die meisten Kunden unentdeckt bleiben, trägt nicht auffällig den Namen EKT und sorgt doch dafür, dass die Spülmaschine, in der es verbaut wird, jahrzehntelang läuft.
Wenn andere über uns sprechen
Eine Empfehlung? Ist immer noch die beste Referenz. Warum also nicht die fragen, die schon seit Jahren oder Jahrzehnten mit uns arbeiten? Die sich bewusst für uns entschieden haben, die auf uns setzen, uns ihre Zahlen anvertrauen? Wir fragen gerne nach. Nicht nur, warum sich unsere Mandantinnen und Mandanten für uns entschieden haben. Sondern vor allem, warum sie dies immer wieder tun würden.
Das, was Volker Scheffels, Geschäftsführender Gesellschafter der EKT GmbH & Co. KG in Bad Salzuflen, in den Händen hält, ist vielen Menschen unbekannt – auch wenn ein solches Teil Bestandteil fast jeder Küche ist.
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