PPWR im Realitätscheck: Pflichten, Problemfälle und Handlungsbedarf
Ab dem 12. August 2026 sind zahlreiche Anforderungen der EU-Verpackungsverordnung (PPWR) und des Verpackungsrechtsdurchführungsgesetz (VerpackDG) von allen Unternehmen, die Verpackungen jedweder Art verwenden, zu beachten. Hierzu gehören insbesondere das Konformitätsbewertungsverfahren und die erweiterte Herstellerverantwortung. In diesem Online-Seminar lassen wir Sie reflektieren, inwiefern der eigene Umsetzungsstand bereits den aktuell zu erfüllenden Pflichten entspricht oder ob Handlungsbedarf besteht. Daneben soll auch ein Blick in die Zukunft die wichtigsten anstehenden Schritte beleuchten.
Datum: Dienstag, 29. September 2026 Dienstag, 29.09.2026
Uhrzeit: 14:00 bis 15:30 Uhr
Ort: Online
Art: Online-Seminar
Inhalt
- Pflichten, die mit Geltungsbeginn der PPWR zu erfüllen sind
- Problemfälle bei der Rollenverteilung unterschiedlicher Wirtschaftsakteure (z.B. bei eigener Marke, Lizenzproduktion, flexiblen Transportverpackungen)
- Neues FAQ der EU-Kommission vs. Auslegung Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR)
- Wichtige nächste Schritte
Zielgruppe
Die Veranstaltung richtet sich an Hersteller, Importeure, Händler und sonstige Wirtschaftsakteure, die Verpackungen einsetzen oder verpackte Produkte in Verkehr bringen. Besonders angesprochen sind Geschäftsführer, Compliance- und Nachhaltigkeitsverantwortliche, Mitarbeitende aus Einkauf, Supply Chain, Logistik, Verpackungsmanagement, Produktmanagement, Qualitätsmanagement sowie Rechtsabteilungen.
Über die Referentinnen
Prof. Dr. Christiane Nitschke, LL.M. (UT Austin)
- Professorin für Wirtschaftsrecht an der Hochschule Bielefeld
- Leitung Masterstudiengang Wirtschaftsrecht
- Aktuelle Forschungsprojekte im Bereich der Circular Economy:
- InCamS@BI und Smart Recycling Factory
Emily Holzhauer, LL.M.
- Seit August 2026 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Referentin für Wirtschaftsrecht im Projekt InCamS@BI
- Bachelor- und Masterstudium Wirtschaftsrecht an der Hochschule Bielefeld
- Masterarbeit zur PPWR
Über das Projekt InCamS@BI
Der Name InCamS@BI steht für „Innovation Campus for Sustainable Solutions”. Das Projekt, bestehend aus interdisziplinären Teams, entwickelt neue Ideen für die Circular Economy im Kontext von Kunststoffen und arbeitet dabei mit mehreren Unternehmen zusammen. Mit Formaten wie Expert Panels, Makeathons und dem jährlichen Demo Day wird Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in Austausch gebracht und Transfer sichtbar gemacht. InCamS@BI ist ein gemeinsames Transferprojekt der HSBI und Universität und wird von der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ von 2023 bis 2027 gefördert.
Mitwirkende
Prof. Dr.
Christiane Nitschke, LL.M.
Professorin für Wirtschaftsrecht an der Hochschule Bielefeld
Emily Holzhauer, LL.M.
Referentin für Wirtschaftsrecht im Projekt InCamS@BI, Hochschule Bielefeld
Ilka Alefsen
Nachhaltigkeitsmanagerin, WEGE mbH