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Prüfungsschwerpunkte von ESMA und DPR für 2021

Veröffentlicht: 3. März 2021 aus Steuern & Wirtschaft aktuell

Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA hat am 28.10.2020 ihre Prüfungsschwerpunkte für 2021 veröffentlicht, die ganz im Zeichen der Corona-Pandemie stehen. Kapitalmarktorientierte Unternehmen sollten bei der Erstellung der IFRS-Abschlüsse für 2020 folgende Aspekte berücksichtigen:

  • Darstellung des Abschlusses mit den Schwerpunkten Unternehmensfortführung (Going Concern), signifikante Beurteilungs- und Schätzunsicherheiten sowie Ausweis von Abschlussposten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie
  • Wertminderungen von Vermögenswerten einschließlich des Geschäfts- oder Firmenwerts, wenn diese von Verschlechterungen der wirtschaftlichen Aussichten beeinflusst werden können (Werthaltigkeitstests)
  • Finanzinstrumente und damit zusammenhängende Angaben einschließlich allgemeiner Risikoeinschätzungen. Der Fokus liegt auf Liquiditätsrisiken und bei Kreditinstituten auf erwarteten Kreditverlusten.
  • Leasingverhältnisse und Angaben zur Bilanzierung von Mietzugeständnissen beim Leasingnehmer 
  • Angabe von nicht-finanziellen Informationen zu Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Umwelt- und Klimaaspekte, soziale und arbeitnehmerbezogene Themen sowie das Geschäftsmodell und die Wertschöpfung des Unternehmens
  • Angaben zu den Auswirkungen des BREXIT


Daneben hat die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung DPR weitere nationale Prüfungsschwerpunkte gesetzt:

  • Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen nach IAS 24
  • Risikoberichterstattung im Konzernlagebericht unter Beachtung der Auswirkungen von COVID-19 mit Schwerpunkt auf Vollständigkeit und Angemessenheit der Ausführungen sowie den Einklang mit der Prognoseberichtserstattung

 

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