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Die Reichweite der Anzeigepflicht für grenzüberschreitende Steuergestaltungen – dargestellt anhand von Praxisfällen

Zeitschrift IStR 17/2019, S. 697 ff.

Im Kontext von BEPS und den sog. Panama Papers soll die Anzeigepflicht für grenzüberschreitende Steuergestaltungen ein Instrument sein, um aggressive Steuergestaltungen zu verhindern. Zu hinterfragen ist jedoch, ob die neuen Meldepflichten nur zielgenau rein steuergetriebene Gestaltungen betreffen. Anhand von Praxisfällen zeigt der Beitrag die Reichweite der Anzeigepflicht für grenzüberschreitende Steuergestaltungen unter Berücksichtigung des bisher nicht offiziell veröffentlichten Referentenentwurfs zur Umsetzung der Richtlinienbestimmungen auf. Dabei wird deutlich, dass entgegen der eigentlichen Zielsetzung auch gängige Transaktionen und Umstrukturierungsmaßnahmen ohne steuervermeidende Intention von der Anzeigepflicht betroffen sind.

Autoren

  • Prof. Dr. David Eberhardt, M.Sc.

    Steuerberater

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