Publikation

Internationale Besteuerung von Anteilsveräußerungen an Immobilienunternehmen: Praxisprobleme durch die Grundbesitzklausel in deutschen Abkommen

DStZ 17/2019, S. 622-628

„Schaum und Silikon ersetzt die Präzision!“ Mit diesem Satz wurde in der Bau- und Immobilienbranche schon so manches Problem gelöst. Der Grundbesitzklausel (Art. 13 Abs. 4 OECD-MA), welche das Besteuerungsrecht in den Belegenheitsstaat der von einer Gesellschaft gehaltenen Immobilien verlagert, scheint es ebenso an Präzision zu fehlen. Zahlreiche verwendete Begriffe sind nicht nähergehend definiert und erscheinen daher auslegungsbedürftig. Darüber hinaus wird die Grundbesitzklausel in den meisten von Deutschland geschlossenen Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) unterschiedlich formuliert. Auf Grund der zunehmenden praktischen Bedeutung werden in diesem Beitrag die unterschiedlichen Grundbesitzklauseln gegenübergestellt und analysiert. Zudem widmet sich der Beitrag den verbleibenden Zweifelsfragen für die Praxis.

Artikel: DStZ 17/2019, S. 622-628

Autoren

  • Prof. Dr. David Eberhardt, M.Sc.

    Steuerberater

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  • Dr. Martin Thomsen

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