„Bilanzroman“ macht neugierig auf die Welt der Wirtschaftsprüfer und Steuerberater.

„Bilanzroman – Zahlenwelten. Lebenswerke“ lautet der Titel eines Werkes, das anlässlich des 75-jährigen Bestehens von HLB Dr. Stückmann und Partner am 19. Oktober 2007  erschienen ist. Die hochwertig gestaltete Festschrift ist eine spannende und lebendige Erzählung über gewachsene Unternehmenskultur, Persönlichkeiten und über die Faszination der Zahlenwelt im Wirtschaftsleben.

Der „Bilanzroman“ ist weit mehr als eine Chronik anlässlich des Jubiläums der größten selbstständigen Gesellschaft für Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung in Ostwestfalen-Lippe. Dem Werk liegt ein völlig neues Konzept der Unternehmensdarstellung zugrunde.

Die Autorin Dr. Anne Kitsch, Literaturwissenschaftlerin aus Bielefeld, hat aus dem Blickwinkel der Gegenwart zahlreiche Interviews geführt, um das Unternehmen aus verschiedenen Perspektiven darzustellen. Erfahrungen, Geschichten und Beobachtungen übersteigen Fakten und verbreiten Emotionalität und Atmosphäre.

Der „Bilanzroman“, der in Zusammenarbeit mit der Grafik-Designerin Kerstin Schröder und dem Bielefelder Fotografen Martin Brockhoff entstanden ist, macht neugierig auf die Welt „hinter der Fassade des eher nach Verwaltung aussehenden Gebäudes“ und zeigt, was HLB Dr. Stückmann und Partner ausmacht – im Großen und im Kleinen.

Auszug aus dem Bilanzroman

Neuschnee
Durch frisch gefallenen Schnee wandern im Dezember 2005 Menschen im Silberbachtal bei den Externsteinen und hinterlassen viele Spuren.

Der Wetterbericht hat den ersten Schnee angekündigt und Ulrich Hüttemann gibt tags zuvor die Parole aus: „Gutes Schuhwerk und warme Kleidung.“
Bei Schneetreiben fahren sie mittags in Bielefeld los und treffen an ihrem Ziel ein, als es gerade zu schneien aufhört. Sie parken ihre Autos, steigen aus und wandern elf Kilometer durch 20 Zentimeter Neuschnee. Als es dunkel wird, zünden sie Fackeln an. 70 Lichter bewegen sich durch den tief verschneiten Wald. Anschließend essen sie und feiern.

„Das war unglaublich schön“, erzählen sie später immer wieder.